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X-Alps-Athleten landen auf dem Hahnenkamm

X-Alps-Athlet Thomas Friedrich beim "Probeflug" auf dem Hahnenkamm © Skiing Penguin
X-Alps-Athlet Thomas Friedrich beim "Probeflug" auf dem Hahnenkamm © Skiing Penguin

Am 20. Juni heben 33 Ausnahmesportler zu einer tagelangen spektakulären „Reise“ über die Alpen ab, denn da beginnt die zehnte Red Bull X-Alps. Ein Turnpoint auf den 1238 Kilometern zwischen Salzburg und Frankreich ist der Hahnenkamm. 

Im Wettlauf gegen die Zeit wird der Hahnenkamm traditionell mit Ski von oben nach unten (Streif-Abfahrt) oder zu Fuß von unten nach oben (Vertical Up) bezwungen. Nun aber nehmen 33 Athletinnen und Athleten Kitzbühels Hausberg auch von der Luft aus ins Visier: Der Hahnenkamm ist zum ersten Mal ein sogenannter Turnpoint auf der Red Bull X-Alps 2021, einem der härtesten Abenteuerrennen der Welt. Wer hier weiterkommen möchte, darf das nur via Paragleiter oder zu Fuß.

Der Start zur zehnten Auflage erfolgt am 20. Juni auf dem Salzburger Mozartplatz. Von dort rennen die 30 Männer und drei Frauen durch die Stadt auf den Gaisberg zu Turnpoint 1, von wo aus es mit dem Paragleiter nach Wagrain und anschließend auf Kitzbühels Hahnenkamm geht. Insgesamt verläuft die Route auf 1238 Kilometer entlang zwölf Turnpoints durch Österreich, Deutschland, die Schweiz, Frankreich und Italien zurück nach Österreich. Das Ziel ist auf der Schmittenhöhe in Zell am See.

Die Pressekonferenz anlässlich der Vorstellung des Hahnenkamms als erstmaliges Etappenziel der X-Alps stand der schillernden Welt des Getränkekonzerns aus Salzburg um nichts nach: Geladen wurde auf die Terrasse des neuen Starthauses des Hahnenkammrennens und das Bergpanorama auf den Wilden Kaiser und das Kitzbüheler Horn kann man jedem Piloten des Rennens nur wünschen. 

Teilnehmer Thomas Friedrich durfte die Landung auf dem Hahnenkamm anlässlich der Pressekonferenz am 31. Mai üben © Skiing Penguin
Teilnehmer Thomas Friedrich durfte die Landung auf dem Hahnenkamm anlässlich der Pressekonferenz am 31. Mai üben © Skiing Penguin

Warum sich Kitzbühel darum bemüht hat, diesmal auch angeflogen zu werden, wurde in den Statements der Gastgeber schnell deutlich: Bürgermeister Klaus Winkler freut sich auf eine Veranstaltung mit „dynamisch, jugendlichem Touch“ und Christian Wörister, Marketingchef der Bergbahn Kitzbühel, hofft damit ein „junges, sportliches, dynamisches Publikum“ anzusprechen. Der Werbewert sei laut Christian Wörister „extrem“ und die Zugriffszahlen, die Ulrich Grill, der Organisator des Rennens, präsentierte, sind durchaus beeindruckend: So gab es beim letzten Rennen vor zwei Jahren 4,7 Millionen Unique Visits (Anm. Websitebesucher) und jeder Besuch dauerte im Schnitt sieben Minuten. „Digital sind wir das größte Outdoorsportevent der Welt“, sagt Ulrich Grill. Was die Fans „süchtig“ mache, sei das Livetracking, denn jeder Athlet ist zu jeder Sekunde digital abrufbar und somit in Echtzeit begleitbar. 

Natürlich können Fans die Helden der Lüfte auch live in Kitzbühel erleben, nur sind die X-Alps naturgemäß extrem witterungsabhängig: Lässt es das Wetter zu, werden die ersten Sportler am Montag, dem 21. Juni, oder tagsdarauf mit ihrem Gleitschirm den Hahnenkamm erreichen. Lässt das Wetter kein Fliegen zu, müssen die Turnpoints zu Fuß (mitsamt etwa acht Kilo Ausrüstung) erreicht werden – die Hahnenkammbahn ist also tabu. 

Der Turnpoint, auf dem die Teilnehmer unterschreiben müssen © Skiing Penguin
Der Turnpoint, auf dem die Teilnehmer unterschreiben müssen © Skiing Penguin