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Nach der „Vollbremsung“: Optimismus am Falkert

So still, wie nie im März: der Falkert © Heidi Hotel
So still, wie nie im März: der Falkert © Heidi Hotel

Am Falkert in den Nockbergen war man auf gutem Weg, die beste Saison seit vielen Jahren einzufahren. Doch der Coronavirus bereitete allen Hoffnungen ein jähes Ende. Hotelier Lukas Köfer sieht auch Positives: „Hätte uns diese Epidemie in einem schneearmen Winter erwischt, würden viele Skigebiete vor riesigen Problemen stehen und da schließe ich uns nicht aus.“

Der Falkert ist für gewöhnlich selbst in der Hochsaison ein idyllisches und lärmarmes Kleinod in Kärntens Nockbergen. Die Stille, die aktuell rund um das Heidi Hotel und die Lifte auf 1875 Meter Seehöhe herrscht, ist aber selbst für die Einheimischen ein Novum. Es gibt Augenblicke, da hört man einzig und allein noch die Vögel zwitschern. Keine Gäste mehr, kein Pistengerät und kein regelmäßiges Klappern der Schleppliftbügel, wenn sie die Stütze passieren. Was für ein Ende einer Wintersaison, die drauf und dran war, „unsere beste seit langem zu werden“, sagt Lukas Köfer, der das Heidi Hotel Falkertsee in dritter Generation gemeinsam mit seiner Frau Julia betreibt. 

Wie in ganz Österreich stehen die Lifte seit dem späten Nachmittag des 15. März still, das Hotel musste tags darauf schließen: „Für unser aller Gesundheit ist dieser Schritt absolut notwendig gewesen“, stehen für Lukas Köfer die behördlichen Schritte außer Zweifel. Auch wenn „diese Vollbremsung unserer Wintersaison ein massiver Einschnitt in unser Unternehmen ist. In den vier Wochen nach der Schließung verlieren wir ca. einen Umsatz von 70.000 Euro bei den Liften und über 200.000 Euro im Hotel.“

Wie in ganz Österreich fahren am Falkert seit 15. März keine Lifte mehr © Heidi Hotel
Wie in ganz Österreich fahren am Falkert seit 15. März keine Lifte mehr © Heidi Hotel

Mit elf Pistenkilometern und drei Liften zählt der Falkert zu den kleinen Skigebieten Österreichs. Was hinsichtlich der unmittelbaren Folgen aber auch seinen Vorteil hat: „So schnell wir den Betrieb rauffahren können, so schnell können wir ihn auch wieder runterfahren“, sagt Lukas Köfer, der sich in diesen Tagen über den frühen Wintereinbruch 2019 noch einmal freuen kann: „Natürlich trifft uns das frühe Ende der Saison unerwartet und hart, aber dank eines genialen Saisonverlaufs mit viel Schnee ab Saisonbeginn, super Verhältnissen im Dezember und Jänner sowie dem stabilen Wetter im Februar haben wir tolle Zahlen erreichen können.“ Aus seiner Sicht hatte man sogar ein wenig Glück im Unglück: „Hätte uns diese Epidemie in einem schneearmen Winter erwischt, dann würden viele Skigebiete vor riesigen Problemen stehen und da schließe ich uns nicht aus.“

Noch bekannter als für sein Skigebiet, ist der Falkert für den Kindererlebnispark Heidi-Alm – ein großer Outdoorparcours unweit des Falkertsees, in dem sich die Kids auf die Spuren von Johanna Spyris legender Romanfigur begeben können. Lukas Köfer und seine Familie planen vorerst einmal die Sommersaison Ende Mai zu starten: „Das hängt jetzt aber natürlich alles von den Entscheidungen der Behörden und dem Verhalten der Bevölkerung in den nächsten Wochen ab. Wir planen aber zur Zeit ganz normal. In gewisser Weise sind wir Passagier und müssen flexibel reagieren.“ Dass 2020/2021 auf seinem Falkert auch wieder Ski gefahren wird, steht für Lukas Köfer außer Zweifel: „Logo, warum auch nicht? Das Leben geht weiter!“

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