Rund um den Weltcup

Über Gröden zurück in den Weltcup

Selfie-Time bei Christopher Hörl © Chris Hörl
Selfie-Time bei Christopher Hörl © Chris Hörl

Am Wochenende startet der Salzburger Christopher Hörl in seine zweite Weltcupsaison als Speedspezialist unter Moldawiens Flagge. Los geht es für den 29-Jährigen auf der Saslong, seiner Lieblingsstrecke in Gröden. Im Abfahrtstraining landete Hörl einmal auf Platz 28. 

Gröden und Christopher Hörl – das hat etwas von einer sportlichen Liebesbeziehung: Hier begann vor fast genau einem Jahr die Weltcup-Karriere des für Moldawien startenden Salzburgers, hier holte er vor zwei Wochen in der FIS-Abfahrt Platz 3 (hinter den Schweizern Nils Mani und – sic! – Lars Rösti) und hier findet ab Freitag um 12 Uhr sein Weg unter die besten der Welt seine Fortsetzung. Christopher Hörl startet sowohl im Super-G als auch in der Abfahrt am Samstag um 11.45 Uhr.

Als sich der Speedspezialist – noch als Läufer unter rot-weiß-roten Farben – 2015 bei einem Rennen in Slowenien verletzte, bot ihm Hans Frick einen Verbandswechsel an. Der Tiroler ist nämlich nicht nur Trainer, sondern auch Direktor von Moldawiens Skiverband. Christopher Hörl stimmte zu und sieht diesen Schritt vor allem rückblickend als riesige Chance. Anfangs war es schwierig,  denn um für ein neues Land starten zu dürfen, durfte der Pinzgauer laut Reglement zwei Jahre an keinem Rennen teilnehmen. Erst seit der vergangenen Saison gehört Christopher Hörl nun wieder zum Rennzirkus. Ein ausführliches Interview über seine Beweggründe für Moldawien zu starten lest ihr hier.

 

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Der Auftakt in die Saison verlief für den 29-Jährigen recht zufriedenstellend. Die Rennen in den USA ließ er aus finanziellen Gründen zwar sausen, dafür holte er unterdessen in den FIS-Rennen von Gröden (Abfahrt und Super-G) die Plätze 3, 14, 14 und 16. Eigentlich wollte er im November und Dezember wesentlich mehr Abfahrten und Super-Gs abspulen, allerdings „waren wetterbedingt nicht mehr Rennen“.

Seit Dienstag weilt Christopher Hörl nun also wieder in „seinem“ Gröden: „Es wird immer ein besonderer Ort für mich bleiben, weil hier meine Weltcup-Karriere begonnen hat. Die Saslong ist eine herrliche Abfahrt, die dir alles abverlangt: Feingefühl in den Gleitpassagen sowie eine gewisse Aggressivität in den technischen Teilen und Mut in den unzähligen Sprüngen und Übergängen“, schwärmt der Salzburger von dem Klassiker. Im ersten Abfahrtstraining wurde Christopher Hörl 28. (+2,26 Sekunden), im zweiten lief es weniger gut. Sein Ziel für die Rennen am Wochenende: „Ich möchte meine Trainingsleistungen abrufen.“ Also neben dem passablen 28. Platz auch seine Ergebnisse vom Sommer und Herbst, mit denen er sich sehr zufrieden zeigt: „Ich bin mir sicher, wieder einen Schritt nach vorne gemacht zu haben.“ Zeigen möchte er seine Fortschritte nach Gröden zu Jahresende auch in Bormio. Da belegte er in der Abfahrt vor einem Jahr Platz 58.

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